{"id":433,"date":"2024-01-23T20:30:53","date_gmt":"2024-01-23T20:30:53","guid":{"rendered":"https:\/\/fam-kracht.de\/?page_id=433"},"modified":"2024-01-23T20:30:53","modified_gmt":"2024-01-23T20:30:53","slug":"dornier-do-27","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fam-kracht.de\/?page_id=433","title":{"rendered":"Dornier Do 27"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"552\" src=\"https:\/\/fam-kracht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Aircraft_Dornier_Do-27_B_LH1-1024x552.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-434\" srcset=\"https:\/\/fam-kracht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Aircraft_Dornier_Do-27_B_LH1-1024x552.jpg 1024w, https:\/\/fam-kracht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Aircraft_Dornier_Do-27_B_LH1-300x162.jpg 300w, https:\/\/fam-kracht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Aircraft_Dornier_Do-27_B_LH1-768x414.jpg 768w, https:\/\/fam-kracht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Aircraft_Dornier_Do-27_B_LH1.jpg 1503w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Deutsche Luftwaffe Do 27 im Deutschen Museum ausgestellt<br>Foto Jean-Patrick Donzey<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/a-kracht.dk\/?page_id=626\">Mehr Fotos<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table><tbody><tr><td>Typ<\/td><td>Artilleriebeobachtung<\/td><\/tr><tr><td>Hersteller<\/td><td><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Dornier_GmbH\">Dornier Flugzeugbau GmbH<\/a><\/td><\/tr><tr><td>Besatzung<\/td><td>1, 4 bis 6 personen<\/td><\/tr><tr><td>Ma\u00dfe<\/td><td>\ufeff<\/td><\/tr><tr><td>L\u00e4nge<\/td><td>10,08 m<br>Do 27H2 9,9 m<br>Do 27S 10.08 m<\/td><\/tr><tr><td>H\u00f6he<\/td><td>2,71 m<\/td><\/tr><tr><td>Fl\u00fcgelfang<\/td><td>12 m<\/td><\/tr><tr><td>Gewicht<\/td><td>Leer 985 kg<br>Do 27Q3\u00a01,010\u00a0kg<br>Do 27Q4\u00a01,050\u00a0kg<br>Do 27S\u00a01,275\u00a0kg<br><br>Volle 1570 kg<br>Do 27Q3\u00a01,700\u00a0kg<br>Do 27Q4\u00a01,850\u00a0kg<br>Do 27S\u00a01,850\u00a0kg<\/td><\/tr><tr><td>Motorleistung<\/td><td>\ufeff<\/td><\/tr><tr><td>Motor<\/td><td>1 \u00a06-Zylinder-<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Boxermotor\">Boxermotor<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lycoming_O-480\">Lycoming GO-480 B1A6<\/a><\/td><\/tr><tr><td>Leistung<\/td><td>270 PS<\/td><\/tr><tr><td>Maximale Geschwindigkeit<\/td><td>130 kn (250 km\/h) i 1000 m (3300 fuss)<br>Do 27H2\u00a0\u00a0138\u00a0kn (255 km\/h)<br>Do 27Q3\u00a0123\u00a0kn (227 km\/h)<br>Do 27Q4\u00a0133\u00a0kn (247 km\/h)<br>Do 27S\u00a0   28\u00a0kn (237 km\/h)<\/td><\/tr><tr><td>Marschgeschwindigkeit<\/td><td>\u00a0111 kn (205 km\/h)<\/td><\/tr><tr><td>Aktionsradius<\/td><td>470 SM (870 km)<\/td><\/tr><tr><td>Steiggeschwindigkeit<\/td><td>\ufeff<\/td><\/tr><tr><td>Maximale H\u00f6he<\/td><td>14,800 Fu\u00df (4500 m)<\/td><\/tr><tr><td>Bemerkungen<\/td><td>Aufgrund des bestehenden Bau- und Flugverbots f\u00fcr Luftfahrzeuge verlagerten diverse deutsche Luftfahrtunternehmen und Konstrukteure nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Aktivit\u00e4ten ins Ausland.\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Claudius_Dornier\">Claudius Dornier<\/a>, Sohn des Flugzeugbauers und Konstrukteurs\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Claude_Dornier\">Claude Dornier<\/a>, leitete 1951 in Madrid die\u00a0<em>Oficinas Tecnicas Dornier<\/em>\u00a0(OTEDO), ein Konstruktionsb\u00fcro f\u00fcr Flugzeuge, und beteiligte sich an einem Ausschreibungsverfahren f\u00fcr ein neues einmotoriges Verbindungsflugzeug mit Kurzstart- und Landeeigenschaften (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/STOL\">STOL<\/a>) f\u00fcr die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spanische_Luftstreitkr%C3%A4fte\">spanischen Luftstreitkr\u00e4fte<\/a>. Ergebnis dieser Arbeit war der bei\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Construcciones_Aeron%C3%A1uticas_S.A.\">Construcciones Aeron\u00e1uticas S.A.<\/a>\u00a0(CASA) in Sevilla und Cadiz gefertigte Prototyp der\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dornier_Do_25\">Dornier Do 25<\/a>, ein einmotoriger Schulterdecker, der am 25. Juni 1954 seinen Erstflug absolvierte. Ein weiterer Prototyp wurde am 26. August 1955 in\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flugplatz_Oberpfaffenhofen\">Oberpfaffenhofen<\/a>\u00a0erstmals in Deutschland pr\u00e4sentiert, da mittlerweile ein Ende des Flugverbots absehbar war und die Wiederaufnahme der Flugzeugproduktion vorbereitet wurde.<br>Die Dornier Do 27 stellt eine Weiterentwicklung der Do 25 dar. Die \u00dcberarbeitung der Konstruktionspl\u00e4ne fand noch in Spanien statt. \u00c4nderungen wurden unter anderem am\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tragfl%C3%BCgel\">Tragfl\u00fcgel<\/a>\u00a0und dem Seitenleitwerk durchgef\u00fchrt. Die bisher als Au\u00dfentanks ausgef\u00fchrten Treibstoffbeh\u00e4lter wurden in die Tragfl\u00e4chen integriert und als Motor wurde ein\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lycoming_O-480\">Lycoming GO-480<\/a>-B1A6 eingebaut. Das bedeutend schwerere Aggregat und der dadurch ver\u00e4nderte Schwerpunkt machten eine Versetzung und Verst\u00e4rkung des\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fahrwerk_(Flugzeug)\">Fahrwerks<\/a>\u00a0n\u00f6tig. Nach dem Bau einer Bruchzelle f\u00fcr Belastungsversuche wurde im Herbst 1955 mit der Fertigung eines Prototyps begonnen, der schlie\u00dflich am 17. Oktober 1956 in Oberpfaffenhofen zum ersten Mal abhob.<br>Die Bundeswehr war mit 428 Flugzeugen der gr\u00f6\u00dfte Abnehmer und erhielt am 14. Januar 1957 die erste Serienmaschine, die der Heeresfliegerstaffel 811 in Niedermendig \u00fcbergeben wurde. Die Dornier Do 27 war somit das erste deutsche Motorflugzeug, welches nach dem Zweiten Weltkrieg in Serie produziert wurde.<br><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Do_27_D-ENTE.JPG\"><\/a>Die Do 27 (D-ENTE), mit der Michael Grzimek in Tansania verungl\u00fcckte.<br>Aufgrund der guten Erfahrungen bei der Bundeswehr und den verst\u00e4rkten Werbema\u00dfnahmen der Firma Dornier wurde die Do 27 in den Folgejahren in diverse L\u00e4nder exportiert, sowohl f\u00fcr milit\u00e4rische als auch f\u00fcr zivile Einsatzzwecke. Die erste ausgelieferte Do 27 einer zivilen Baureihe wurde einem gro\u00dfen Publikum als \u201efliegendes Zebra\u201c in dem oscarpr\u00e4mierten Dokumentarfilm\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Serengeti_darf_nicht_sterben\">Serengeti darf nicht sterben<\/a>\u00a0des Frankfurter Zoodirektors\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernhard_Grzimek\">Bernhard Grzimek<\/a>\u00a0aus dem Jahr 1959 bekannt. Grzimek und sein Sohn\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Michael_Grzimek\">Michael<\/a>\u00a0nutzten f\u00fcr ihre Forschungen zu den Wanderbewegungen der Wildtierherden im\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Serengeti\">Serengeti-Nationalpark<\/a>\u00a0in\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tansania\">Tansania<\/a>\u00a0eine Do 27 Q, die sich daf\u00fcr aufgrund ihrer Langsamflugeigenschaften und ihrer Robustheit f\u00fcr den Einsatz abseits befestigter Pisten besonders gut eignete. Michael Grzimek verungl\u00fcckte am 10. Januar 1959 mit einer Do\u00a027 t\u00f6dlich, als ein\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altweltgeier\">Altweltgeier<\/a>\u00a0mit der rechten Tragfl\u00e4che zusammenstie\u00df. Das Flugzeug st\u00fcrzte aus einer H\u00f6he von 200 Metern in einer steilen Rechtskurve ab.<br><br>Gem\u00e4\u00df den Anforderungen, die an das Vorg\u00e4ngermodell Do 25 gestellt worden waren, war die Do 27 als robustes, einmotoriges\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mehrzweckflugzeug\">Mehrzweckflugzeug<\/a>\u00a0mit hervorragenden Kurzstart- und Landeeigenschaften entworfen worden. Als freitragender\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schulterdecker\">Schulterdecker<\/a>\u00a0in Ganzmetallbauweise ausgelegt, befanden sich entlang der Nasenleiste des zweigeteilten Tragfl\u00fcgels starre\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vorfl%C3%BCgel\">Vorfl\u00fcgel<\/a>. Der Rumpf war in\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Halbschalenbauweise\">Schalenbauweise<\/a>\u00a0ausgef\u00fchrt und beherbergte einen Besatzungsraum f\u00fcr zwei Personen sowie einen Passagierraum mit Platz f\u00fcr bis zu 6 Personen oder je nach Bauart zwei Krankentragen. H\u00f6hen- und Seitenleitwerk sind in Normalbauweise ausgef\u00fchrt und blechbeplankt. S\u00e4mtliche Ruderfl\u00e4chen sind stoffbespannt.<br>Als Triebwerk wurde serienm\u00e4\u00dfig ein\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lycoming_O-480\">Lycoming GO-480<\/a>\u00a0eingebaut. Diese Kolbenflugmotoren wurde teilweise von BMW in Lizenz gefertigt.<br>Das Fahrwerk ist als starres\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fahrwerk_(Flugzeug)#Spornradfahrwerk_(Hecksporn-_oder_Heckradfahrwerk)\">Spornradfahrwerk<\/a>\u00a0mit zwei freitragenden Hauptfahrwerksstreben ausgelegt, die \u00f6lpneumatisch ged\u00e4mpft sind. Die Bremsscheiben sind schwimmend in der Radfelge gelagert. F\u00fcr die Landung auf Schnee war ein R\u00fcstsatz mit Kufen verf\u00fcgbar. Die Version mit Schwimmern als Wasserflugzeug wurde zwar erprobt, blieb jedoch ein Einzelst\u00fcck.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche Luftwaffe Do 27 im Deutschen Museum ausgestelltFoto Jean-Patrick Donzey Mehr Fotos Typ Artilleriebeobachtung Hersteller Dornier Flugzeugbau GmbH Besatzung 1, 4 bis 6 personen Ma\u00dfe \ufeff L\u00e4nge 10,08 mDo 27H2 9,9 mDo 27S 10.08 m H\u00f6he 2,71 m Fl\u00fcgelfang 12 m Gewicht Leer 985 kgDo 27Q3\u00a01,010\u00a0kgDo 27Q4\u00a01,050\u00a0kgDo 27S\u00a01,275\u00a0kg Volle 1570 kgDo 27Q3\u00a01,700\u00a0kgDo 27Q4\u00a01,850\u00a0kgDo 27S\u00a01,850\u00a0kg Motorleistung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-433","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fam-kracht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/433","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fam-kracht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/fam-kracht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fam-kracht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fam-kracht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=433"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/fam-kracht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/433\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":435,"href":"https:\/\/fam-kracht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/433\/revisions\/435"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fam-kracht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}